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Der "Round Table" war angeblich die Idee von Cecil Rhodes, dem reichen Bergbaumagnaten aus Südafrika, dessen erste Schritte zum Reichtum von den Rothschilds finanziert wurden.
Das Buch „Die anglo-amerikanische Organisation“ wurde im Jahre 1949 von Professor Quigley geschrieben, aber erst 1981 veröffentlicht. Es beschreibt die Gründung einer geheimen Gesellschaft:
“...an einem Winternachmittag im Jahr 1891 in London waren drei Männer in ein ernsthaftes Gespräch vertieft. Sie organisierten eine geheime Gesellschaft, die für fünfzig Jahre eine der wichtigsten Kräfte bei der Planung und Ausführung der britischen Kolonial- und Außenpolitik bilden würde."
Zu dieser Zeit dieser Gründung war das Britische Reich vorherrschend und die geheime Gesellschaft wollte seine Kontrolle über die Welt erhalten.
Mit Cecil Rhodes arbeiteten zu dieser Zeit William T Stead und Reginald Brett. Später kam ein viertes Mitglied dazu: Alfred Milner.
Nach einem weiteren Zitat aus dem Buch von Professor Quigley war das Ziel des Round Table:
"...die Welt, vor allem die englischsprechende Welt, zu vereinen und eine föderative Struktur mit Großbritannien als Zentrum zu schaffen... dieses Ziel könnte am besten von einer geheimen Gruppe von Männern erreicht werden... Diese Gruppe sollte ihr Ziel durch geheimen politischen und wirtschaftlichen Einfluß hinter den Kulissen erreichen, und durch die Kontrolle von Journalismus, Erziehung und Propagandaorganistationen."
Nach dem Tod von Rhodes im Jahr 1902 übernahm Alfred Milner die Leitung des Round Table und das Vermögen in Rhodes Testament finanzierte die Rhodes-Stipendien, die Studenten aus aller Welt erlaubten, an der Oxford Universität zu studieren. Jedem dieser Studenten würde in der Zeit, in der er am formbarsten ist, der Traum des Stifters in sein Denken eingeprägt werden - eine Weltregierung. Einer dieser Studenten war Bill Clinton.
Der Mann, dem ihre Gründung zugeschrieben wird, ist "Oberst" House. Der Round Table und dessen Vorsitzender, Alfred Milner, waren ihm wohl bekannt, sowie auch der Richter am Obersten Gerichtshof, Felix Frankfurter. House sprach seinen Protegé, Woodrow Wilson, mit der Idee an, einen Informationsdienst für Auslandsangelegenheiten einzurichten. Dieser wurde im Winter 1918 unter dem Namen "Inquiry" etabliert.
Zuerst wurde er in der öffentlichen Bibliothek von New York eingerichtet. Im Winter 1918 wurde das Büro zur Amerikanischen Geographischen Gesellschaft verlegt, wo House eine Organisation von etwa 100 Studenten einrichtete, die Information sammelten und die Zukunft der Welt nach der Niederlage des Kaisers diskutierten. Sie waren eine Gruppe von Intellektuellen, die sich dem Konzept der Globalisierung verschrieben hatten, dem Entfernen aller wirtschaftlichen Barrieren zwischen den Nationen und der Schaffung einer generellen Vereinigung der Nationen.
Walter Lippmann (?) war für die Rekrutierung verantwortlich. Unter den Studenten der „Inquiry“ war Allen Dulles, der künftige Leiter des CIA.
Inzwischen suchte Alfred Milner Kontakt zu anglophilen Amerikanern wie etwa George Louis Beer(?), der schon bald mit der Gründung einer amerikanischen Version des Round Table beschäftigt sein würde, die völlig unabhängig von der Milner-Gruppe war. Ihr Einfluß würde später den des britischen Gegenstücks in den Schatten stellen und die Organisation würde mit anderen geheimen Gruppen wie den Bilderbergs und der Trilateralen Kommission in Verbindung stehen.
Elihu Root war Außenminister unter Theodore Roosevelt gewesen und hatte im Jahre 1912 den Friedensnobelpreis erhalten. Im Juni 1918 war er der gewählte Führer einer exklusiven Gruppe von Anlegern aus New York und internationalen Anwälten, die sich „Rat für Auswärtige Beziehungen“ nannte.
Root führte seine kleine Delegation zur Friedenskonferenz in Versailles, wo sie an der Seite von Edward Houses “Inquiry“-Gruppe den Präsidenten Woodrow Wilson beriet.
In der Zwischenzeit agierten die Mitglieder des Round Table als Berater von David Lloyd George.
Die Charter des Völkerbundes wurde am 10. Januar 1920 von Präsident Wilson im Namen der Regierung der Vereinigten Staaten unterzeichnet. Wilsons Hoffnungen auf eine Weltregierung wurden beinahe war, mit ihm als Präsidenten der Welt.
Der Senat weigerte sich jedoch, den Vertrag zu ratifizieren. Der Völkerbund und weitere Versuche die Charter zu ratifizieren wurden zum Hauptthema der Präsidentenwahl in 1920. Der Kräfte von „Oberst“ House und der „Inquiry“ erlitten eine frühe Niederlage.
Nach April 1919 war der Rat für Auswärtige Beziehungen auf nahezu nichts zusammengeschrumpft und war bis Februar 1921 inaktiv. Dann setzte sich die „Inquiry“ mit der Idee einer Fusion mit ihm in Verbindung. Die Akademiker hatten jede Menge an Ideen aber keine Finanzierung, und der Zusammenschluß mit einer Gruppe von Wall-Street-Bankiers sah vielversprechend aus. Am 20. Juli 1921 wurde die „Inquiry“ in den neuen „Rat für Auswärtige Angelegenheiten“ (CFR) integriert.
Nach der Rückkehr von Versailles hatten die Briten auf ihrer Seite das Institut für Internationale Angelegenheiten im Chatham House gegründet.
Im Jahr 1928, bevor dem Wall-Street-Börsenkrach, verkaufte der Rat für Ausländische Angelegenheiten einen großen Teil seines Anlageportfolios und kaufe ein fünfstöckiges Haus in 45 East 65th Street, gleich neben der Residenz des Gouverneurs von New York, Franklin D Roosevelt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Rat eine viel größere Organisation seine Ziele waren ähnlich denen der „Inquiry“ nach dem Ersten Weltkrieg, die Schaffung einer „Neuen Weltordnung“.
Bei der Gründung der Vereinten Nationen im Jahr 1945 waren siebenundvierzig der US-Repräsentanten CFR-Mitglieder, einschließlich Außenminister Edward Stettinius, John Foster Dulles, Nelson Rockefeller, Adlai Stevenson und Alger Hiss, der erster Vorsitzender der Vereinigten Nationen wurde.
Im Jahr 1952 waren Eisenhower, (ein Protegé von Bernard Baruch ) und Nixon waren die ersten CFR-Mitglieder die zum Präsidenten und Vizepräsidenten gewählt wurden. Der besiegte Kandidat der Demokraten, Adlai Stevenson, war auch ein CFR-Mitglied.
Die Trilaterale Kommission wurde am 23. Juli 1972 von David Rockefeller gegründet und war von der gleichen Art wie der CFR. Alle acht Gründungsmitglieder auf der amerikanischen Seite des Dreiecks waren CFR-Mitglieder. Das Ziel der Organisation war es, die drei Industriemotoren der Weltwirtschaft zusammenzubringen: die USA, Europa und Japan.
Senator Barry Goldwater, ein Kritiker der Trilateralen Kommission, schrieb in der Ankündigung für sein eigenes Buch „Ohne Entschuldigungen“:
"Enge trilaterale Zusammenarbeit bei der Erhaltung des Friedens beim Steuern der Weltwirtschaft, beim wirtschaftlichem Wiederaufbau und bei der Bekämpfung der Armut in der Welt wird die Chancen für die ruhige und friedliche Entwicklung eines globalen Systems verbessern".
Danach gab er seine eigene Interpretation:
"Was die Trilaterale Kommission wirklich will, ist die Schaffung einer weltweiten Wirtschaftsmacht die stärker ist als die politischen Regierungen der beteiligten Nationen. Als Manager und Gründer dieses Systems werden sie die Welt regieren."
Die Bilderberg Gruppe war eine Allianz zwischen den USA und Europa, doch die Trilaterale Kommission fügte noch eine andere Region der Weltwirtschaft hinzu. In diesem Fall war der Ferne Osten durch Japan vertreten.
Während der Vorwahl in Florida am 17. März 1980 wurde der Kandidat Ronald Reagan gefragt, ob er irgendwelche Mitglieder der Trilateralen Kommission oder des CFR in sein Kabinett aufnehmen würde. Er antwortete, obwohl er selbst weder ein Trilateralist noch ein Mitglied des CFR war: „Ich denke es gibt eine Elite in diesem Land und dies werden die Leute sein die eine Eliteregierung führen."
Als Reagan schließlich ins Weiße Haus einzog, ernannte er 12 Mitglieder der Trilateralen Kommission für seine Regierung, von denen sechs auch Mitglieder des CFR waren. Es war ein deutliches Zeichen der versteckten Einflusses dieser Gruppe, daß 64 andere ernannte Personen Mitglieder des CFR waren.
Ein ehemaliges Mitglied des CFR, Rear Admiral Chester Ward, US-Navy (im Ruhestand) legte die unheimlichen Absichten des Rates im "Review of the News" offen:
"Die mächtigste Clique unter diesen Elitegruppen hat ein Ziel gemeinsam. Sie wollen die Souveränität und nationale Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten aufgeben. Eine zweite Clique von internationalen Mitgliedern im CFR... besteht aus den internationalen Wall-Street-Bankiers und deren Schüsselagenten. Diese wollen vor allem ein Weltbankmonopol von der Regierung die letztlich die Weltregierung kontrollieren wird, welche das auch immer sein mag... "
Wer sind die Mitglieder dieser modernen, geheimen Gesellschaft? Eine Analyse der 4 200 Mitglieder zeigt, daß 31% aus dem Konzernbereich kommen, 25% aus dem akademischen Bereich, 13% aus der Regierung, 8% aus dem Rechtswesen, 6% von den Medien und 2% von anderen Berufen.
CFR-Mitglieder sind, zum Beispiel, im Vorstand der folgende Konzerne: Citicorp, J P Morgan Chase, Boeing, Conoco, Disney, IBM, Exxon Mobil, Dow Jones, Viacom/CBS, Time Warner, Carlyle Group, Lehman Brothers, Morgan Stanley, Goldman Sachs, Merrill Lynch, Credit Suisse First Boston, Chevron Texaco, Lockheed Martin, Haliburton, Washington Post/Newsweek.
Im Februar 1957 fand ein vertrauliches Treffen auf der Insel St. Simon statt, an der gleichen Stelle, an der im Jahre 1908 die Verschwörung für die Gründung der Zentralbank der USA stattfand.
Eine Zusammenfassung des Protokolls wurde von Senator Wiley zusammengestellt. Es bezog sich auf die „Erhaltung des Friedens unter der Schirmherrschaft der NATO“, was wenig Rückschlüsse zuließ. Die Zusammensetzung des Treffens war jedoch aufschlußreich.
Kein Kongreßmitglied der Republikaner durfte teilnehmen. Wiley wurde von Fulbright begleitet, und beide waren Mitglieder des US-Komitees für Auswärtige Angelegenheiten. Sulzberger war von der New York Times und der etwas mysteriöse Gabriel Hauge, war nach Angaben des Wall Street Journal „der Experte der ‚Ike’ sagt was er denken soll“. George Kennan war ehemaliger Botschafter in Rußland und Vertreter der Rockefeller Foundation und der Carnegie Stiftung für Internationalen Frieden.
Ein Richter des Obersten Gerichtshofes, angeblich Felix Frankfurter,(?) (der Schutzpatron von Dean Acheson und Alger Hiss), sowie Lord Kilmuir, (trotz des Namens kein Schotte), der als Sir David Maxwell-Fyfe als einer der Ankläger in Nürnberg fungiert hatte.
Weitere Anwesende waren Joseph Retinger, polnischer Geschäftsträger in Rußland im Jahr 1941 (eine mysteriöser Mann über den wenig bekannt ist und der höchstwahrscheinlich nicht mehr als ein Agent war) und viele andere Vertreter von internationalen Firmen und Finanzhäusern. Der Vorsitzende war Prinz Bernhard der Niederlande, ein Aushängeschild für eine mächtige Gesellschaft.
Der einzige gemeinsame Nenner ihrer Interessen war, daß sie alle den Internationalismus förderten.
Die Sunday Times berichtete im Oktober 1957, daß Finanziers und Geschäftsleute von Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Kanada und 13 anderen westlichen Nationen in Fiuggi, Italien private Besprechungen über europäischen Freihandel und Projekte des gemeinsamen Marktes abgehalten hätten. Sechzig Vertreter hätten teilgenommen.
Dieses geheime Treffen wurde von der mysteriösen Bilderberg-Gruppe abgehalten und war möglicherweise nur die Fortsetzung der Arbeit die von anderen Gruppen im Chatham House durchgeführt worden war.
All das mag harmlos erscheinen, da die Gruppe keine Versuche macht, Schlußfolgerungen zu ziehen und politische Maßnahmen zu empfehlen. Trotzdem, es kostet eine Menge Geld 60 Teilnehmer aus aller Welt zu einer jährlichen Konferenz zu fliegen. Wer beschafft das Geld, und warum? Wer delegiert die Delegierten?
Man könnte sich fragen, ob die Bilderberg-Gruppe vielleicht ein Werkzeug der Orientalischen Großloge der Freimaurer ist?
Im Mai 2005 begann die Arbeit an einem fünf Meilen langen Sicherheitszaun um das berühmte Gleneagles Hotel, in dem das Gipfeltreffen der G8 stattfinden würde. Die Absperrung hatte den Zweck, unbefugten Zugang zum Hotel und seinen Anlagen zu verhindern.
Die G8 ist eine Organisation der sogenannten führenden, industrialisierten Länder und Rußland. Sie war zuvor als G6 bekannt und hatte die folgenden Mitglieder: Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und die USA und kam zum ersten Mal im Jahr 1975 in Frankreich zusammen. Ähnlich wie die Bilderberg Gruppe, hat sie das Konzept, jedes Jahr ein Treffen in einem anderen Teil der Welt abzuhalten, wo die Mitglieder dann „globale Fragen“ diskutieren können. Die Sicherheitsmaßnahmen für die G8 Gipfeltreffen haben mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen als die Maßnahmen, die auf die Besprechungen folgten.
Der Tiefpunkt war das Gipfeltreffen in Genua im Jahre 2001, als Straßenkämpfe mit Anti-Globalisierung-Protestanten zum Tod eines jungen Mannes durch Polizeigewalt führten. Seitdem haben sich die Teilnehmer zunehmend hinter raffinierten Einfriedungen versteckt. Der G8-Gipfel ist daher ein einprägsames Beispiel für die Kluft zwischen den Führern und den Geführten.